Warum und wie darf ich mir Ziele setzen?

Warum und wie darf ich mir Ziele setzen?

Ziele setzen! 

Warum ist das so enorm hilfreich?

Ein Zitat des römischen Philosophen und Staatsmann, Lucius Annaeus Seneca besagt:

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige."


Was bedeutet das jetzt konkret für dich? 


Warum soll ich mir Ziele setzen?

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Wenn du dein Ziel nicht kennst, dann ist jeder Weg, der falsche Weg.

Du steuerst , vom Wind getrieben,stets in eine Richtung, und stellst erst im jeweiligen Hafen fest, dass du hier gar nicht hin wolltest.

Da darf man sich getrost fragen, warum du dich ohne Ziel durch den Tag, die Woche, den

Monat, ja sogar durch dein ganzes Leben treiben lassen solltest.



Sowohl beruflich, als auch privat halte ich Ziele setzen für enorm wichtig.


  • Sie sind wichtig, weil du dir damit selbst eine Richtung vorgibst.
  • Du hast aktiv und bewusst eine Entscheidung darüber getroffen, wohin willst.
  • Oder um sich auf das oben genannte Zitat zu beziehen, welchen Hafen du ansteuern möchtest.


Beruflich sind Ziele oft von deinen Vorgesetzten, von deinem Chef oder durch Kunden vorgegeben.

Du musst dir also nicht die Mühe machen, die Ziele, du erreichen musst, selbst zu setzten.

Im privaten Bereich sieht das ganz anders aus.

Du darfst dir deine Ziele selbst setzen.


•Was möchte ich in fünf Jahren beruflich ausüben?

•Wie viel Kilogramm möchte im am Ende des Jahres wiegen?

•Möchte ich eine Immobilie kaufen, oder zur Miete wohnen?

•Möchte ich Kinder oder nicht?


Jeder von uns hat sich mit solchen, oder ähnlichen Fragen schon einmal selbst konfrontiert.

Aber was dann?

Es passiert….nichts.

Warum ist das so?

Dass ein Ziel setzen uns hilft, die Richtung vorzugeben, das hatten wir schon.


Jetzt habe ich ein Ziel. Das Ziel gibt mir die Richtung vor.

Aber wie komme ich zum Ziel?

Nur wenn ich die Richtung weiß, dann kann ich auch den Weg bestimmen.

Den Weg bestimme ich, indem ich ihn mir in Etappen einteile.

Diese kann ich so einteilen, dass sie mich nicht überfordern. So baue ich auch keine Hindernisse vor dem Starten auf.

Die Etappen darfst du dir so einteilen, dass du die Etappenziele erreichst, dass du keine Hemmungen hast, die einzelnen Etappen zu starten, und ins handeln zu kommen.

Ein Beispiel mit Augenzwinkern:

Die Tour de France 2015

tour de france radrennen etappe ziel


198 Rennrad Fahrer in 21 Teams, möchten, auf 21 Etappen, die 3360 km lange Schleife durch Frankreich bewältigen!

Wow!

Das Ziel ist klar: Am Ende auf der Champs-Élysées ins Ziel fahren.

Manche möchten als erster ins Ziel fahren und Gewinnen, andere möchten einfach nur ankommen.

Natürlich gehe ich davon aus, dass du jetzt sagst, dass das ja viel zu viel ist, und überhaupt vollkommen unrealistisch ist.

Falsch!

Du kannst diese Rundfahrt bewältigen!

Nicht in dem Tempo der Rennfahrer.

Nicht in so wenigen Etappen, dennoch weißt du was zu tun ist, um am Ende auf der Champs-Élysées in dein persönliches Ziel zu fahren.

Du kennst nun das Ziel, und du hast die Möglichkeit, deinen Weg und die benötigten Etappen so zu definieren, dass du sie erreichen kannst.

Eine 200km Etappe kannst du auch in vier oder acht Etappen zu 50km oder 25km unterteilen.

An großen Steigungen kannst du vielleicht auch mal nur 5km am Stück bewältigen,

Aber dann bist du eben diese 5km näher an deinem Ziel.

Gegebenenfalls kannst du auch deinen Kurs korrigieren, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist.

Das wird in den meisten Fällen auch nötig sein, da sich einige Einflüsse einfach nicht vorhersehen lassen. Lass sich davon nicht einschüchtern, und komme zurück auf deinen Weg.

Merke:

Du bemerkst nur dann, dass du von deinem Weg abgekommen bist, wenn du weißt, wohin du wolltest, und wie der Weg dorthin aussieht.

Also:

Du darfst dir ein Ziel setzten, finde den Weg und unterteile ihn in ambitionierte, aber realistisch Etappen.


Für was setzt du dir Ziele?

Wie teilst du diese ein?

Lasse es mich wissen

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